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Alle Vorteile einer 4.0 Küche

news | 31. März 2023

Der Arbeitstag neigt sich dem Ende zu, das Personal ist mit den letzten Reinigungsarbeiten beschäftigt. Der Küchenchef wirft währenddessen einen Blick auf die neuen Benachrichtigungen in der Sirman Web-App , die für die Verwaltung von cloudverbundenen Geräten (SRCS) zuständig ist. Die Reifung des Almkäses im Reifeschrank ist abgeschlossen. Am nächsten Tag kann das Ergebnis verkostet werden, und falls es wie erwartet optimal ausfällt, kann der Küchenchef das neue Rezept mit Temperatur, Feuchtigkeit und Reifedauer speichern, um es künftig wieder zu verwenden. Die Web-App meldet außerdem, dass das Öl der Vakuumiermaschine die Anzahl an Zyklen erreicht hat, nach der ein Wechsel fällig ist. Der Küchenchef kann diesen Wechsel an seinem freien Tag einplanen, ohne den Arbeitsablauf der Maschine zu unterbrechen – und vor allem, ohne das Risiko eines unerwarteten Ausfalls einzugehen.

So funktioniert eine Küche 4.0 : Ein Großteil der Geräte ist mit der Cloud verbunden, Daten werden aufgezeichnet und auch aus der Ferne übertragen – per Computer oder Smartphone gesteuert.

In den letzten Jahren hat die Digitalisierung nämlich auch in den Küchen Einzug gehalten, und der Einsatz von Daten bringt dabei klare Vorteile mit sich. Schauen wir sie uns im Detail an.

Warum Sie Daten und digitale Technologien auch in der Küche nutzen sollten

Heute ist die Bedeutung der Digitalisierung in zahlreichen Bereichen längst unbestritten. Digitalisierung bedeutet auch, die Daten zum eigenen Betrieb und zu den eigenen Geräten zu erfassen und anschließend funktional und effizient zu nutzen.

Die Technologien, die uns diese Nutzung ermöglichen, sind ein wertvolles Werkzeug zur Unterstützung von Intuition, Fachwissen und unternehmerischem Geschick – auch in einer Profiküche.

Zunächst einmal erlauben es Daten, den Betrieb der Maschine stets im Blick zu behalten: Wie arbeitet das Gerät? Wie ist der Verschleißzustand der Komponenten, und wie viel Energie verbraucht es? Über diese Informationen zu verfügen – und sie einfach und unmittelbar nutzen zu können – erleichtert Küchenbetreibern die vorbeugende Wartung . Durch das Einrichten passender Alarme in der Web-App wird man nämlich benachrichtigt, sobald ein Bauteil verschlissen ist, und kann so Ausfälle und unangenehme Betriebsunterbrechungen vermeiden. Der Austausch der Komponente lässt sich sogar an einem Schließtag einplanen, sodass der laufende Betrieb der Maschine nie unterbrochen wird.

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Ein praktisches Beispiel: Wenn bekannt ist, dass die Walze einer Reibe üblicherweise nach 500 Betriebsstunden ausgetauscht werden muss, lässt sich über die Web-App ein Alarm einrichten, der beim Erreichen dieses Schwellenwerts eine Nachricht sendet. Nach Eingang der Meldung kann man selbst prüfen, ob ein Austausch der Walze tatsächlich notwendig ist. Alarme und Schwellenwerte für cloudverbundene Geräte einzurichten ist ein wichtiger Schritt, der den Küchenalltag erheblich erleichtert. So lassen sich zahlreiche Vorgänge automatisieren , die Maschine kann zum Schutz vor Schäden automatisch gestoppt werden oder eine Störung umgehend melden. Verbleibt beispielsweise bei einem Softcooker nach Abschluss des Garvorgangs Wasser im Gerät – und wird innerhalb einer angemessenen Zeitspanne kein weiterer Garvorgang gestartet – gibt das Gerät einen durchgehenden Signalton ab, der zur Entnahme des Wassers auffordert, um Schäden zu vermeiden. Ebenso lässt sich eine Knetmaschine bei Überhitzung des Motors automatisch stoppen.

Möglichst umfangreiche Daten zur Verfügung zu haben, ist auch bei der Fernwartung äußerst hilfreich. Die Techniker von Sirman können anhand der von den Maschinensensoren erfassten Daten wesentlich schneller feststellen, ob ein Problem auf die Nutzung des Geräts oder auf einen technischen Defekt zurückzuführen ist. So lässt sich rasch eine Lösung finden. Nicht zuletzt ermöglicht die Überwachung des Energieverbrauchs jeder einzelnen Maschine, die Kosten pro Gerät sowie den Gesamtverbrauch aller in der Küche eingesetzten Geräte zu erfassen.

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Kurz gesagt, unterstützen smarte Küchengeräte das Personal bei:

  • der vorbeugenden Wartung der Geräte
  • der Automatisierung zahlreicher Arbeitsabläufe in der Küche
  • dem automatischen Stopp der Maschinen, bevor irreparable Schäden entstehen
  • der Echtzeit-Meldung von Störungen und Defekten
  • der Kontrolle und Fernwartung der Geräte
  • der Überwachung des Energieverbrauchs jeder einzelnen Maschine

Da Steuerung und Kontrolle der Geräte immer einfacher werden, wird auch die Interaktion mit ihnen immer leichter. Ein Großteil der Vorgänge lässt sich sogar starten, ohne die Hände aus dem Teig zu nehmen, allein durch Sprachbefehle. Sirmans Geräte können nämlich mit Amazon Smart Speakern verbunden werden, die die Interaktion über Alexa und somit den Sprachbefehl-Austausch zwischen Koch und Maschine ermöglichen.

Ein gemeinsames Gedächtnis für die Küche: die Bedeutung der Cloud

Was den Einsatz von Küchengeräten der Generation 4.0 zusätzlich attraktiv macht, ist der Ort, an dem all diese Daten gespeichert und bei Bedarf abgerufen werden: die Cloud . Die Cloud ist eine flexible und schnelle Infrastruktur mit sehr großer Speicherkapazität. Bei den Smart-Technologien von Sirman wird die Cloud von Amazon Web Services verwaltet, dem zuverlässigen Spin-off von Amazon für alle Themen rund um Daten und IoT.

Die Cloud ist deshalb so wichtig, weil sie das gemeinsame Gedächtnis Ihrer Profiküche darstellt. Sehen wir uns anhand einiger Beispiele genauer an, wie das funktioniert.

Die SRCS-Geräte von Sirman sind allesamt mit der Cloud verbunden, auf die die Verantwortlichen über eine einzige Web-App zugreifen können. Der erste Vorteil liegt somit darin, dass sich die gesamte Küchenausstattung von einem einzigen Gerät aus steuern lässt – einem Smartphone, einem Tablet oder einem Computer.

Das bedeutet auch, dass ein und dasselbe Rezept von mehreren Maschinen gleichzeitig genutzt werden kann. So lässt sich beispielsweise das Rezept für eine Reifung gleichzeitig auf mehreren Reifeschränken starten. Zudem können Tausende von Rezepten in großer Zahl in der Cloud gespeichert werden, während klassische Küchengeräte nur eine Handvoll davon speichern können.

Die Rezepte lassen sich außerdem aus der Ferne starten oder für einen späteren Zeitpunkt vorprogrammieren. Damit steht dem Betreiber mehrerer Restaurants ein einziger digitaler Ort zur Verfügung, an dem er die erfolgreichsten Varianten für die Sirman-Geräte aufbewahren kann.

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Nicht zuletzt gibt es eine aktive Online-Community , die die besten Rezepte für Sirman-Küchengeräte bereitstellt: Innerhalb der Community finden sich Rezepte, die von ausgewählten Köchen entwickelt und in der Praxis erprobt wurden. Haben Sie Lust, eines davon auszuprobieren?

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