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Die Geschichte der italienischen Pasta: von den Ursprüngen bis zur heutigen Produktion

Nachrichten | 31. März 2023

Die Geschichte der italienischen Pasta erlebt heute eine neue Renaissance. Auch international hat sich das Angebot deutlich erweitert und erfreut sich wachsender Beliebtheit in Haushalten und in der Gastronomie. Werfen wir also einen Blick darauf, wie dieses einfache, aber vielseitige Lebensmittel entstanden ist und sich im Laufe der Jahrhunderte weiterentwickelt hat.

Von den ersten Teigmischungen bis hin zu modernen Pastamaschinen erzählen wir eine Geschichte von Innovation, Tradition und überraschenden Entwicklungen.

Antike Vorläufer der italienischen Pasta

Dank archäologischer Funde wissen wir, dass die etruskische Zivilisation (800 - 300 v. Chr.) Getreide in großem Umfang verarbeitete. Zwar sind aus dieser Zeit nur wenige schriftliche Quellen erhalten, doch Darstellungen von Nudelhölzern und Backbrettern in etruskischen Gräbern deuten darauf hin, dass bereits damals Speisen zubereitet wurden, die der heutigen Pasta ähneln. Vermutlich handelte es sich um einfache Teigblätter aus Mehl und Wasser – eine Zubereitung, die auch aus der späteren römischen Epoche bekannt ist.

Im antiken Rom war insbesondere das laganum verbreitet, ein Gericht, das als Vorläufer der heutigen Lasagne gilt. Es bestand aus im Ofen gebackenen Teigplatten, die mit verschiedenen Zutaten wie Käse geschichtet wurden. Seine Existenz ist durch schriftliche Quellen belegt, darunter die Werke von Cicero und Horaz sowie Apicius' De re coquinaria.

Trotz offensichtlicher Parallelen kann bei diesen Speisen jedoch noch nicht von frischer Pasta im heutigen Sinne gesprochen werden.

Die Ursprünge der italienischen Pasta

Die Geschichte der italienischen Pasta, wie wir sie heute kennen, beginnt vermutlich erst im 12. oder 13. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammen die ersten schriftlichen Zeugnisse, die auf die Herstellung von Pasta im Raum Genua und auf Sizilien hinweisen.

Besonders bedeutend ist der Bericht des arabischen Geographen al-Idrisi, der in Palermo eine umfangreiche Produktion von triyah beschreibt – einem fadenförmigen Lebensmittel, das den heutigen Vermicelli ähnelt. Diese Trockenpasta wurde in die umliegenden Regionen und in benachbarte Länder exportiert und gilt als direkter Vorläufer der bis heute auf Sizilien bekannten vermiceddi di tria.

Wahrscheinlich brachten ligurische Kaufleute genau diese Produkte nach Genua, wo daraus die sogenannten trie genovesi entstanden – lange und kurze Pastasorten, die sich anschließend in Norditalien verbreiteten.

Im 14. Jahrhundert nahm die Beliebtheit frischer Pasta weiter zu. Zahlreiche Rezepte aus dieser Zeit sowie Handschriften, die Lasagne und Ravioli erwähnten, belegen ihre zunehmende Verbreitung. Von da an entwickelte sich eine immer größere Vielfalt an Formen und Rezepturen, die schließlich zur außergewöhnlichen kulinarischen Vielfalt der heutigen italienischen Küche führte.

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Ähnliche Gerichte in anderen Ländern

Um die Erfindung der Pasta ranken sich zahlreiche Legenden. Wir wissen mit Sicherheit, dass sie nicht von Marco Polo nach Italien gebracht wurde – dennoch entwickelten sich auch in anderen Teilen der Welt unabhängig voneinander ähnliche Teigwaren.

Sowohl in China als auch im Nahen Osten und in Zentralasien entstanden Gerichte aus Hartweizen- oder anderen Getreidemehlen, die in ihrer Herstellung und ihren Zutaten der italienischen Pasta ähneln. Besonders alt ist die chinesische Tradition, deren Ursprünge bis etwa 4000 v. Chr. zurückreichen. Während inzwischen feststeht, dass die chinesischen Techniken keinen direkten Einfluss auf die italienischen hatten, gilt dies nicht für die arabische Küche.

Die während der arabischen Herrschaft nach Sizilien eingeführten Trockenteigwaren haben mit großer Wahrscheinlichkeit zur Entwicklung der italienischen Pasta, wie wir sie heute kennen, beigetragen.

Die Revolution elektrischer und industrieller Pastamaschinen

Während manuelle Pastamaschinen bereits seit dem 13. Jahrhundert bekannt waren, stellten elektrische und industrielle Maschinen einen entscheidenden Wendepunkt in der Herstellung dar.

Die in den 1930er-Jahren erfundenen modernen Pastamaschinen ermöglichten es erstmals, den Knet- und Extrusionsprozess in einem einzigen Gerät zu automatisieren. Dadurch wurde sowohl in der industriellen als auch in der handwerklichen Produktion eine deutlich höhere Effizienz erreicht.

Seitdem hat sich die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt. Zahlreiche Unternehmen arbeiten fortlaufend an innovativen Lösungen, um die Pastaherstellung in der Gastronomie und im Gewerbe noch effizienter und einfacher zu gestalten. Sirman hebt sich in diesem Umfeld durch sein beständiges Engagement hervor, um den vielfältigen Anforderungen der HoReCa-Branche gerecht zu werden.

Die Innovationen der Sirman-Modelle

Sirmans Pastamaschinen sind auf die unterschiedlichsten Anforderungen professioneller Anwender abgestimmt. Das Modell Sinfonia eignet sich ideal für kleine Betriebe und verfügt über einen Behälter für bis zu 2 kg Mehl mit einer Gesamtkapazität von 2,8 kg einschließlich Flüssigkeit. Im mittleren Segment positioniert sich Concerto mit einer Kapazität von 3 kg Mehl und insgesamt 4,2 kg Teig. Das Spitzenmodell Orchestra erreicht schließlich fast 10 kg, mit 7 kg Mehl und 2,80 kg Flüssigkeitsanteil, und eignet sich daher ideal für den intensiven Einsatz in handwerklichen Betrieben.

Neben einer breiten Produktpalette legt Sirman großen Wert auf die kontinuierliche Weiterentwicklung technischer Lösungen, die die Bedienung und Wartung der Maschinen erleichtern.

Ein Beispiel dafür ist ein Zubehör, das auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, in der Praxis jedoch einen entscheidenden Beitrag zur Teigqualität und zur Sauberkeit der Maschine leistet: ein speziell entwickelter Trichter, der die Flüssigkeit gleichmäßig im Mehl verteilt.

Dadurch gelangen flüssige Zutaten direkt in den Teig und haften nicht an den Mischwerkzeugen oder an den Behälterwänden. Bei herkömmlichen Maschinen muss häufig während des Knetvorgangs der Teig entfernt werden, der sich nach der Zugabe der Flüssigkeit an den Schaufeln oder am Behälterrand festsetzt. Sirmans Trichter verhindert weitgehend diese Ablagerungen und trägt dazu bei, schneller ein homogenes Ergebnis zu erhalten.

Darüber hinaus verfügen die Sirmans Modelle über zahlreiche Lösungen, die sowohl die Bedienungssicherheit erhöhen als auch die Maschine schützen. Dazu gehören unter anderem die Extrusionstaste, Matrizen aus Polyethylen sowie die Struktur des Pastaschneidemotors. Außerdem stellt Sirman seinen Kunden Kurse sowie informative Inhalte zur Verfügung, um den Einstieg in die Arbeit mit den Maschinen zu erleichtern.

Dazu gehören auch Rezepte für die Herstellung verschiedener Arten frischer Pasta mit Sirmans Pastamaschinen.

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